Sonnenuntergänge statt Streetfotografie?
Veröffentlicht am: Juni 20, 2008
von: Ina zum Thema: Stimmungen |
Sonnenuntergänge sind so schön unverfänglich, urheberrechtlich gesehen. Nachdenken über spontane Streetfotografie an dieser Stelle: Wie macht Ihr das? Gelegentlich sieht man tolle Situationen zum Fotografieren. Interessante Gesichter. Gerade in einer Stadt wie Berlin. Manchmal fotografiere ich dann auch. Veröffentlichen darf ich diese Schnappschüsse nicht, denn nur selten gelingt es mir, spontan eine schriftliche Einverständniserklärung der Fotografierten zu bekommen. Frage ich vorher, ob ich fotografieren darf, ist die Situation, die eben noch spannend war, dahin. Jetzt könnte ich meine Streetaufnahmen ja einfach unter der Überschrift “Kunstwerk” doch noch veröffentlichen. Aber: Wer entscheidet denn, was Kunst ist und was nicht? Alles viel zu kompliziert. Daher gibts hier jetzt noch einen Sonnenuntergang, die Streetaufnahmen bleiben ungezeigt oder man verliert von vornherein die Lust daran. Oder? Was meint Ihr?

© Foto: Ina Müller-Schmoß
Kommentare
One Response to “Sonnenuntergänge statt Streetfotografie?”
Einen Kommentar hinterlassen:

Hallo Colina, darüber habe ich mir bei den Harley Days 2008(Interesse?) in meinem Blog wenig Gedanken gemacht. Ich denk mal die wollen ja gesehen werden. Ich habe auch schon mal überlegt einfach das Risiko zu gehen, einfach ohne zu fragen zu veröffentlichen. Du hast Recht, wenn man so drüber nach denkt, dann nur noch minimaler Spass. Wie waren denn so die Antworten von denen die nicht ins Netz wollten ? Gruß, FRED