reisebericht argentinien und chile - in 5 wochen [Teil 2/4]
Veröffentlicht am: Februar 13, 2010
von: Ina zum Thema: Gastbeiträge |
Dies ist ein Gastbeitrag von Rike Beckmann.
nachdem die lungenbläschen genug mit dieselruss verstopft waren, entschieden wir uns auszusteigen aus der zivilisation, zumindest fuer drei tage! ein haus, ein bach, ein paar pferde und ein gefuellter einkaufskorb mit zutaten aus der bergregion mendozas. in einer 3 stündigen tour haben uns die pferde fast 1000 meter in die höhe getragen und sind anschließend mit uns wieder hinab geklettert. sie sind in der tat geklettert, denn diesen weg würde nicht einmal ich hinab laufen, so steil war er!! sagenhaft diese pferdziegen und noch viel atemberaubender war der blick auf die anden und das tiefer gelegene dorf.
bisher war dieser trip unser höhepunkt! nach einigen tagen in der stadt mit kleineren ausflügen und einer rafting tour im schmelzenden gletscherwasser haben wir uns auf den weg gemacht, um die köstlichen weine zu probieren. dafür haben wir ein fahrrad gemietet, um besser von einer bodega zur nächsten zu kommen…doch plötzlich war die “ruta del vino” durch einen sonnenbrille tragenden, sehr selbstbewussten polizisten gesperrt. ich fragte freundlich, was denn der grund sei und wie man jetzt zur bodega catanella komme und bekam als antwort nur ein schulterzucken und ein “die straße ist gesperrt, weil ich sie gesperrt habe”. herrlich, vielen dank herr polizist, und warum dürfen einheimische am rand entlang gehen und fahren!? wir kehrten also um und versuchten einen anderen weg zu finden und nachdem wir die sperre fast umradelt hatten, tauchte vor uns ein ziemlich verärgerter motorradpolizist auf -der gleiche wie vor 30min.- und versperrte uns erneut den weg. ziemlich wütend und unter androhung von konsequenzen zwang er uns zum umkehren, natürlich ohne jegliche erklärung. paul beendete daraufhin seinen weinprobeausflug und ich setzte meinen weg mit 2 holländern fort. allerdings hielten wir es für besser, den
beamten nicht weiter zu provozieren und kehrten in eine auf dem weg liegende bodega ein, zur ersten verkostung und zum verweilen, bis die straße wieder passierbar war. unsere gemüter beruhigten sich schnell mit den ersten tropfen und der nachmittag in 2 weiteren
bodegas und einer olivenfarm war phantastisch.
abschließend kann ich nur sagen, dass ich es ziemlich amüsant finde, einen polizisten so aus der fassung gebracht zu haben, dass er uns fast eingesperrt hätte. wie sich später herausstellte, dürfen touristen aus sicherheitsgründen die anderen straßen im städtlein nicht passieren. ich frage mich nur, warum uns diese info vorenthalten worden ist???!!! fortsetzung folgt…
Fotoalbum: Argentinien
Fotoalbum: Chile
Kommentare
2 Responses to “reisebericht argentinien und chile - in 5 wochen [Teil 2/4]”
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Deine Weinflaschen erinnern mich gerade an mein Lieblingsresaurant, bei dem zur Dekoration immer mehrere Flaschen stehen. Argentinien ist wirklich ein sehr schöner Ort mit viel Sonne, wie man auf deinen Fotos sehen kann. Trotzdem möchte ich dort nicht leben, Utlaub hingegen ist immer wieder ein tolles Erlebnis.
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